Große Stadtrundfahrt per Fahrrad

Start ist am Theaterplatz in der Altstadt mit Semperoper, Zwinger, Frauenkirche und führt an den Elbwiesen entlang zu den noblen Wohnvororten Blasewitz, Loschwitz, Weißer Hirsch und Striesen. Durch verkehrsberuhigte Straßen und Gartenanlagen zur Gläsernen Manufaktur von VW und in die Neustadt zu Pfunds Molkerei, dem schönsten Milchladen der Welt.

Dauer: 3 Stunden
Preis: 18,00 € pro Person
mind. Teilnehmer: 4 Personen
Preis Leihrad: 10,00 € pro Stück (auf Wunsch)

Hofnarr Fröhlich
Der Hofnarr Fröhlich war am Hof von August des Starken tätig. Diese Bronzeskulptur steht in der Nähe des Königsufers. Fröhlich hatte dort sein Wohnhaus. Später gab es an diesem Platz die legendäre Gaststätte "Narrenhäusel". Die Skulptur stammt von Heinrich Apel 1978. © Lars Schröter
Frauenkirche
Die protestantische Frauenkirche ist ein Sakralbau des Barock. Erstmals erbaut 1726 bis 1743 von George Bähr. Sie wurde im 2. Weltkrieg zerstört und diente währen der DDR-Zeit als Mahnmahl gegen den Krieg. Erst nach der Wende von 1994 bis 2005 wieder aufgebaut ist sie heute ein Zeichen der Versöhnung.© Lars Schröter
Yenidze
Die "Tabakmoschee" Yenidze war früher eine Zigarettenfabrik. Das ungewöhnliche Baudenkmal entstand 1908 und sorgte mit seiner Architektur bei den Dresdnern für viele Diskussionen. Die Tabakfabrik gehörte Hugo Zietz, später Reemtsma. Der DEFA-Film "Karbit und Sauerampfer" spielt in ihr. Heute wird es als Büro, Restaurant und Theater genutzt. © Lars Schröter
Frauenkirche
Die Kuppel der Frauenkirche ist die größte nördlich der Alpen. Sie ist 24m hoch und 26m im Durchmesser. Weil sie komplett aus Sandstein gebaut ist, gehört sie zu den europäischen Superbauten.
Loschwitzer Brücke
Das Blaue Wunder verbindet Loschwitz mit dem Blasewitz und stammt aus der selben Epoche wie der Eiffelturm in Paris. Unter ihr fahren die Raddampfer durch. Im Hintergrund ist die Gaststätte "Louisenhof" zu sehen. Das Restaurant ist zugleich Bergstation der Standseilbahn. Gleich daneben finden Sie die Schwebebahn.© Gerd Schröter
Hofnarr Fröhlich
Frauenkirche
Yenidze
Frauenkirche
Loschwitzer Brücke

Wer mehr von Dresden sehen möchte als nur das Stadtzentrum, den führt diese Tour durch die historische Altstadt, mit Semperoper, Zwinger, Residenzschloss, Fürstenzug und Frauenkirche, an der Elbe entlang zur umstrittensten Brücke Dresdens, der Waldschlösschenbrücke. Auf dem Elbradweg gelangen wir an Weinhängen vorbei zu den drei Elbschlössern Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg. Dem Elbbogen folgend treffen wir auf ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Dresden. Die schönste Brücke trägt den romatischen Namen Blaues Wunder. Ein Indurtriedenkmal aus der selben Epoche, wie der Eiffelturm in Paris. Darüber erheben sich die Höhenzüge der Stadtteile Weißer Hirsch und Oberloschwitz mit ihren imposenten Villengrundstücken und Forschungseinrichtungen. Wir verlassen den Fluss und schlängeln uns auf Nebenstraßen durch den gehobenen Villenvorort Blasewitz mit dem Waldpark. Auf ruhigen Straßen durchqueren wir den grünen Stadtteil Striesen mit seinen typischen Würfelhäusern. Hier waren bis zum 19. Jahrhundert weltberühmte Gärtnereien angesiedelt. Seit dem 20. Jahrhundert siedeln hier viele Industrieunternehmen, wie die Ernemann Werke (später VEB Pentacon, heute Technische Sammlungen Dresden), Zigarettenfabrik Jasmazi oder der Kunst-Verlag Dresden. Durch neu gebaute Gebiete, die nach 2. Weltkrieg errichtet wurden, durchqueren wir den Großen Garten mit seinen vielen Figurengruppen und gelangen zur Gläsernen Manufaktur von VW. Wir überqueren die Elbe und genießen einen Blick von der Brücke auf das Stadtpanorama. Der schönste Milchladen mit seinen Fliesen von Villeroy und Boch aus dem letzten Jahrhundert lädt zu einer kurzen Rast ein. Zurück zum Fluss genießen wir vom Königsufer einen abschließenden Blick auf die Skyline von Dresden.

Länge: 15 km

Schwierigkeitsgrad: leicht

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